“Sie müssen was tun…”

Motivation und eine Reise vom 120€ bis 1000€

So fing im Sommer 2015 alles mit einem Arzttermin an. Einen Abend zuvor hatten wir im Fernsehen ein Bericht über Crossfit (hier Freeletics) gesehen, und daran wollte ich mich nun versuchen. Zu der Zeit besaß ich noch keine Sportuhr, und ja, man kann auch ohne Pulsuhr leben. Damals noch…

Apple Watch Series One

Im Dezember bekam ich dann zu Weihnachten eine Apple Watch von meiner Frau geschenkt. Also die erste Uhr, die auch Bewegung abseits des Sports erfasst und ein Profil anlegt. Schritte, verbrauchte kcal und Aktivitätsminuten konnte die Apple Watch damals schon. Auch der Herzfrequenzsensor am Handgelenk war zu der Zeit ein Alleinstellungsmerkmal.
Natürlich eine tolle Uhr mit viel Spielerei und sehr vielen APPS. Freeletics APP war auch dabei und so konnte man die Workouts per Uhr wechseln. Ein großen Nachteil hat diese Art von Uhren. BATTERYLIFE! 24-48h dann war Ende.
(aktuelle Apple Watch: Link*)

Polar M400

Zwei meiner Freunde hatten sich nicht überzeugen lassen, dass Crossfit was für sie ist, und hatten sich dem Laufsport gewidmet. Im Laufen war ich immer Sch€!$€ und so ließ ich die Beiden erstmal alleine. Bei den Freeletics-Workouts waren auch immer wieder Sprints und Dauerläufe dabei, und so lernte ich das Laufen wieder zu schätzen. Und ich war auf der Suche nach einer Laufuhr, denn irgendwie hatte ich mir eingeredet, die AW wäre keine reinrassige Sportuhr und ich brauch was “professionelles”, da auch der erste Wettkampflauf anstand. Die M400 war schnell geliefert.

Zu der M400 kann ich wenig sagen, sie kam mit einem Brustgurt und funktionierte fürs Laufen super. Einfaches Display, wenig Funktionen, POLAR flow war was Neues für mich und als Tech-Nerd mag man diese Spielereien ja doch recht gern. So blieb diese M400 für ein viertel Jahr bei mir.
(Nachfolger M430 mit Handgelenksmessung: Link*)

Polar V800 – State-Of-The-Art?

Einer dieser beiden Sportsfreunde konnte es nicht lassen, und stieg mit der V800 eine Klasse über mir ein und Neugier war geweckt: Sieht besser aus, ist wertig verarbeitet, Glas statt Kunststoff? Jau – die muss her!

Meine M400 hatte schnell einen treuen Abnehmer gefunden und so war der Weg frei, die V800 in einer Sonderedition zu einem günstigen Preis zu schießen. Wirklich eine tolle Uhr. Ab diesem Tag trug ich die Sportuhr Tag und Nacht, man will seine Sportlichkeit ja auch nach Außen hin gern zeigen.

Was konnte sie nun besser als die anderen zuvor?
Nun, ich mag tolle Verarbeitung und schön wertige Dinge. Da punkte die V800 voll. Auch durch den Gurt, der nun auch schwimmen aufzeichnen konnte; die V800 ist ein reinrassiger Triathlon-Computer, waren Schwimmanalysen gezielter möglich.
Hey ich muss jetzt schwimmen gehen.

Andere Sportarten wie Crossfit oder Kajak fahren waren ebenfalls möglich. Die Uhr bot eine fast unendliche Liste an Sportarten. Zudem konnten für alle Sportarten die Pulszonen eigenständig verwaltet werden. Großer Pluspunkt!

Also ist doch alles gut, oder?
Radsensoren von Polar waren im Set ja enthalten, aber ich finde die Firmenpolitik nicht gut (eher scheiße). Batterien in den externen Sensoren sind fest eingegossen?! WTF?
(aktuelle V800: Link*)

Garmin Fenix 5 sapphire Edition

Ich nutzte meine V800, machte viel Sport und alles war gut in meinem Polar Kosmos. Bis mein Bruder mich beauftragte, das aktuelle Angebot der Sportuhren zu durchleuchten und ihm eine Empfehlung für eine Sportuhr zu geben.
Vorschläge waren: V800 (klaro! nutz ich ja auch), eine Suunto Spartan und etwas höher im Preis eine Garmin Fenix 5.

Da aber nun das Faible für schöne Dinge in der Familie liegt, und meinem Bruder die v800 nicht gefiehl, waren wir fast Suunto zugewandt. Hier hatte ich mir auch die APP und das Software Portal genauer angesehen. Dunkel, gut aufgeräumt. Auch nett!

Aufgrund von etwas schlechteren Rezensionen war die Uhr aber recht schnell aus dem Rennen, die Software sollte nicht so zuverlässig laufen, wie man es von anderen Suunto Uhren gewohnt war. Was bleib also? Richtig: die Fenix 5.

Wir sassen eines Nachmittages also zusammen und schauten uns Videos, Bewertungen und Meinungen im Netz zu den Uhren an, und noch war mein Glaube an die v800 stark. Gefallen fand ich aber an zusätzlichen Funktionen wie dem 24h Herzfrequenzsensor am Handgelenk, wunderschöne Watchfaces und ein Display, was seines gleichen derzeit suchte. Sprach also genau meine Tech-Nerd-Gene an.

Ein Kölner Laufladen in 80km Entfernung hatte tatsächlich diese Uhren vorrätig, zu dem Zeitpunkt waren diese noch recht aktuell und nicht überall zu bekommen. Wir handelten einen Preis von 629 statt 699 UVP für die sapphire Edition aus, und Sebastian machte sich auf den Weg, den neuen Luxus einzukaufen.
Natürlich für uns Beide!
(Fenix 5 Link* & Nachfolger Fenix 5plus Link*)

Warum das ganze Gelaber nun?

Vor einigen Tagen ist meine Fenix 5 sapphire nun ein Jahr geworden. So lang hielt es keine der anderen Sportuhren bei mir aus. Zudem ist auch vor einigen Tagen das Nachfolgemodell der Fenix 5 erschienen, und da lohnt es sich zu schauen, was sich getan hat.

Dann würde ich gern im “Zweiten Teil” der Reihe die Uhr aus meiner Sicht beleuchten, ein sehr subjektiven Eindruck abgeben, denn Testberichte gibt es wie Sand am Meer. So genau könnt ich nicht arbeiten und erzähle daher nur aus der Sicht eines sportlichen Techi, was mir gut und weniger gut an der Fenix 5 und Garmin gefallen hat.

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